Personenschadensrecht

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Hilfe im Personenschadensrecht

Personenschäden im Zivilrecht

Ein Personenschaden kann Menschen aus der Bahn werfen. Der gewohnte Lebensablauf ist oft von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Das Personenschadensrecht ist ein Teil des Zivilrechts. Es geht dabei um die rechtliche Aufarbeitung von Personenschäden, die auf vielfältige Ursachen zurückzuführen sein können. Wie ein Personenschaden konkret aussieht, fällt naturgemäß unterschiedlich aus. Er kann für die Betroffenen jedoch sehr dramatisch sein.

Ursachen von Personenschäden

Personenschäden können auf vielfältige Ursachen zurückzuführen sein. Im Vordergrund stehen dabei vor allem:

Personenschäden nach Verkehrsunfällen

Im Rechtsalltag sind dabei Verkehrsunfälle sehr häufig, denn auch im modernen Verkehrsgeschehen sind Fehler von Mensch und Maschine nicht vollkommen beseitigt. Dadurch kommen jährlich in Deutschland auch heute noch viele Menschen im Verkehr zu Schaden. Für viele Bereiche des Verkehrs gelten besondere Rechtsregeln, insbesondere für den Straßenverkehr. Dabei gilt regelmäßig nicht das Verschuldensprinzip, sondern das Verursachungsprinzip. Anknüpfung der Haftung ist die bloße Inbetriebnahme einer gefährlichen Maschine (z.B. eines Automobils). Außerdem erleichtern hier oftmals Pflichtversicherungen die rechtliche Abwicklung. Bisweilen sind gerichtliche Auseinandersetzungen jedoch nicht vermeidbar. Gerade im Verkehrsunfallrecht wird zudem häufig um Mitverschuldensanteile gestritten, denn nicht immer ist die Verursachung einem Unfallbeteiligten allein anzulasten. Tatsächlich ist dies nämlich eher die Ausnahme.

Personenschäden durch Körperverletzung

Körperverletzungen – ob vorsätzlich oder fahrlässig – können ebenfalls eine Haftung für Personenschäden begründen. Gerade hier geht die anwaltliche Tätigkeit häufig mit der Begleitung in Strafverfahren neben der zivilrechtlichen Abwicklung einher. Opfer einer Körperverletzung können daher verschiedene rechtliche Schritte einleiten, um Kompensation und Genugtuung für das erlittene Unrecht zu erhalten. Im Personenschadensrecht betrifft dies in erster Linie den Schadensersatz und das Schmerzensgeld.

Ansprüche bei einem Personenschaden

Als Teil des Schadensrechts stehen zivilrechtliche Ausgleichsansprüche im Personenschadensrecht im Vordergrund. Diese Ansprüche gewähren den Opfern von Unfällen und von Straftaten in der Regel:

  • Schadensersatz und
  • Schmerzensgeld.

Schadensersatz

Der Schadensersatz soll einen Ausgleich (Kompensation) der erlittenen materiellen Einbußen bewirken. Er umfasst ggf. auch zukünftige Schäden. Hierzu zählen beispielsweise Behandlungskosten, Umbaukosten, Verdienstausfall oder Pflegekosten.

Selbstverständlich umfasst der Schadensersatz auch Schäden, die nicht unmittelbar der Person anhaften. Bei Vekehrsunfällen und Körperverletzungen anderer Art können dies etwa die Reparatur- oder Ersatzkosten für beschädigte oder zerstörte Gegenstände sein.

Schmerzensgeld

Das Schmerzensgeld soll die immateriellen Schäden kompensieren. Dies umfasst beispielsweise einen finanziellen Ausgleich für Schmerzen, für Einbußen an Lebensqualität und für dauerhafte körperliche Einschränkungen.

Bezugspunkte zum Medizinrecht

Die medizinischen Wertungen beim Schadensersatz und Schmerzensgeld sowie die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts weisen enge Bezüge zum Arzthaftungsrecht auf. Es gelten zwar nicht die rechtlichen Besonderheiten der Arzthaftung, die sich aus dem Behandlungsverhältnis ergeben. Für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage kommt es im Personenschadensrecht aber gleichermaßen auf das Erkennen und Bewerten medizinischer Sachverhalte an.

Bezugspunkte zu anderen Rechtsgebieten

Das Personenschadensrecht weist ferner Bezüge zu anderen Rechtsgebieten auf, insbesondere zum Sozialrecht und zum Verwaltungsrecht.

So kann es erforderlich sein, einen Grad der Behinderung feststellen zu lassen. Die zuständigen Sozialbehörden handeln hier oft allein nach der Papierakte. Ein Widerspruchsverfahren kann helfen. Ferner kann es um Ansprüche gegenüber Sozialversicherungsträgern (z.B. der Gesetzlichen Krankenversicherungen) gehen. Ebenso können ggf. Ansprüche nach Dienstunfällen, Wege- oder Arbeitsunfällen hergeleitet werden.

Medizinische Kompetenz

Unsere besondere Qualifikation und unsere Erfahrung machen es möglich, in Fällen mit medizinischem Bezug – der Regelfall im Personenschadensrecht – den Sachverhalt und die Rechtslage treffend einzuschätzen und Ansprüche im Mandanteninteresse durchzusetzen.

Schadensersatz und Schmerzensgeld

Der Umgang mit Schadensersatz und Schmerzensgeld gehört zum Kern der Tätigkeit als Anwalt im Medizinrecht. Hiervon profitiert der Mandant auch bei einem sonstigen Personenschaden. So lässt sich nach einer Körperverletzung oder nach einem Verkehrsunfall ein umfassender Ausgleich durch Schadensersatz und Schmerzensgeld herbeiführen.

Zielführende Mandatsbearbeitung

Es ist uns wichtig, Mandate professionell und zielführend zu bearbeiten, ohne dabei das persönliche Schicksal des Betroffenen aus den Augen zu verlieren. Das ist gerade im Personenschadensrecht wichtig.

Umfassende Betreuung

Wenn erforderlich beziehen wir selbstverständlich auch andere rechtliche Probleme ein: etwa materielle Schäden unabhängig von der Person oder der Austausch mit Sozialversicherungsträgern und Behörden.

Bundesweite Vertretung

Wir haben zwar einen schönen Kanzleistandort im Herzen Berlins. Dennoch vertreten wir Mandanten deutschlandweit. In Berlin sind wir leicht zu finden und zu besuchen, kommen aber auch gerne zu Ihnen oder nutzen die Möglichkeiten der Fernkommunikation.

Nehmen Sie mit unserer Kanzlei Kontakt auf

Wenn Sie uns Ihren Fall vorstellen möchten, nehmen Sie einfach mit unserer Kanzlei Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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